Herzlich willkommen beim
Landschafts-Schutzverein Vorgebirge e.V. (LSV),
dem wachsamen Auge vom Vorgebirge bis zum Rhein.

Das Vorgebirge ist Teil der Ville, einem Höhenzug im Westen der Köln-Bonner-Bucht, im Süden von Nordrhein-Westfalen. Neben intensivem Gemüse- und Obstanbau dient das Vorgebirge im dicht besiedelten Köln-Bonner Raum als wichtiges Naherholungsgebiet.

Als 1975 bekannt wurde, dass auf den Höhen des Vorgebirges im Gebiet der Stadt Bornheim (Rheinland) ein Bergbaubetrieb Quarzsand gewinnen wollte, bildete sich die „Bürgerinitiative gegen den Quarzabbau!“, die Vorgängerin des heutigen LSV.

In dem mittlerweile über 44 Jahren währenden Kampf gegen die Umweltzerstörung durch Quarzsandabbau, später auch gegen den Bau einer Sondermülldeponie und jetzt auch gegen Quarzkiesabbau hat sich der LSV durch seine fachlich qualifizierte Arbeit einen Namen bei den umliegenden Städten und Gemeinden, beim Rhein-Sieg-Kreis, beim Regierungspräsidium in Köln und Arnsberg (Nachfolger des ehem. Bergamtes Düren) sowie bei der Landesregierung gemacht.

Der LSV ist nicht parteigebunden. Im Gegenteil, durch die fachlich und sachbezogene Aufklärungsarbeit hat der LSV mit dazu beigetragen, dass sich in den örtlichen und regionalen Parlamenten eine parteiübergreifende Allianz gegen den Quarzabbau gebildet hat.

Der größte Erfolg konnte im Jahr 2011 gefeiert werden, als die Gruben in Bornheim-Brenig und Bornheim-Roisdorf aus dem Bergrecht entlassen wurden und der BUND die mittlerweile als Naturschutzgebiete ausgewiesenen Flächen unter seine Fittiche nahm.

Das Bemühen, für den Quarzkiesabbau eine Konzentrationszone an Stelle eines bergbaulichen Flickenteppichs zu erreichen, hat auch hier zum Erfolg geführt.




Der LSV ist Umweltschutz-Preisträger der Stadt Bornheim (1986 und 2006)
und des Rhein-Sieg-Kreises  (1997)

Im Jahre 2008 erteilte das Umweltbundesamt dem LSV die Anerkennung
zur Einlegung von Rechtsbehelfen nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz.
 

Seit mehr als 44 Jahren wacht der LSV  vom Vorgebirge bis zum Rhein darüber, dass die Belange des Landschafts-  und Natur- schutzes gegenüber anderen Interessen gewahrt bleiben. Bis 2012 lag der Schwer- punkt der Vereinsarbeit auf der Bewahrung des Vorgebirges und der Ville-Hochfläche vor der Zerstörung durch Müllkippen (Einstellung der Planung einer Reststoffdeponie Brenig 1994) und durch großflächigen Quarzabbau.

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Der LSV arbeitet u.a. eng zusammen mit

Heimat- und Eifelverein Bornheim e.V.

Landschaftsschutzverein Kottenforst e.V. (LSK)

BUND Rhein-Sieg-Kreis (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)

Nabu   (Naturschutzbund Deutschland e.V.)

Heimatfreunde Roisdorf

Der LSV ist Mitglied

im Kuratorium Rettet das Vorgebirge e.V. 

im Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V.

bei der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU)

im Rhein-Voreifel-Touristik e.V.

bei der NRW-Stiftung

bei der Forstbetriebsgemeinschaft Bornheim.

im Trägerverein der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V. 

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Gebiet Obstblütenwanderungen

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Nach dem Ende der Bergbaupläne zwischen Roisdorf und Brenig im Jahr 2011 und nach dem Verzicht der Bezirksregierung Köln auf die Darstellung des Bergbaubereichs Sonnenhof bei Rösberg im Jahr 2012 kann sich der Verein stärker anderen satzungsgemäßen Aufgaben widmen. Ziele sind laut LSV-Satzung seit 1985:

Förderung des Umwelt-, Wasser- und Landschaftsschutzes … durch Aufklärung der Öffentlichkeit sowie durch Unterstützung und Durchführung von Maßnahmen, die unmittelbar der Erhaltung oder Verbesserung von Wasser, Wald, Luft, Landschaft oder Umwelt dienen.“

Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind heute:

Wir haben eine neue Seite zu den Planungen von Windrädern auf der Villehochfläche eingerichtet.
Stand 06.03.2019

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Einladung zu einer öffentlichen LSV-Veranstaltung "Wildbienen - unverzichtbare Pflanzenbestäuber".

In den letzten Jahren wird sehr viel über das Insektenster- ben berichtet. Zumeist rücken dann als Erstes die Honig- bienen in den Vordergrund - die durch die Betreuung durch die Imker schon eine hohe Aufmerksamkeit genießen.

Beim Vortrag soll es um die Verwandten der Honigbienen - die Wildbienen, Wespen und Hummeln - gehen. In NRW gibt es über 360 Wildbienenarten, die zum Teil spezielle Anforderungen an Ihren Lebensraum haben. Hummeln sind als Bestäuber für bestimmte Pflanzen unersetzlich und immer gern gesehene Gäste in unseren Gärten. Wespen spielen im Naturhaushalt die Gesundheitspolizei.

Der LSV konnte mit Friedel Mirbach, dem Vorsitzenden des "Vereins zum Schutz der Wild- und Honigbienen Voreifel" einen ausgewiesenen Fachmann für den Vortrag gewinnen. Herr Mirbach wird anschaulich den Nutzen einiger dieser Arten und die Möglichkeiten, den Insekten sinnvolle Nistplätze und Nahrungsquellen zu bieten und somit deren Lebensraum zu verbessern, darstellen. Der LSV lädt alle am Insektenschutz Interessierten herzlich zum Besuch der Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei.

Die  Veranstaltung findet statt am

Mittwoch, 25. September 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Pfarrheim St. Evergislus, Haasbachstraße 2, 53332 Bornheim-Brenig

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Stand:10.10.2019